Beiträge aus der Kategorie "Versicherung"

Das ist die Rürup-Rente

Auf die gesetzliche Rente allein wollen sich viele Arbeitnehmer nicht mehr allein verlassen, wenn sie an einen sorgenfreien Lebensabend denken. Der Verbraucher hat viele Möglichkeiten, für sein Alter vorzusorgen. Teilweise bietet sogar der Gesetzgeber einen erheblichen Anreiz in Form von Steuererleichterungen, falls die Art der Vorsorge bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Schon seit 2005 gibt es beispielsweise die so genannte Rürup-Rente. Das ist eine zusätzliche Rente, welche ein attraktive Alternative für die private Vorsorge darstellt.

Wer sich für diese Alternative entscheidet, kann durch viele Steuervorteile schon bares Geld sparen, während er noch das Kapital anspart, aus dem später die zusätzliche Rente bezahlt wird. Die Beiträge kann der Arbeitnehmer auch steuerlich geltend machen. Er muss sie unter der Rubrik Sonderausgaben eintragen. Dadurch sinkt natürlich auch seine steuerliche Belastung. Allerdings mit Einschränkungen: So gilt für Alleinstehende ein maximaler Betrag von 20.000 Euro pro Jahr, Ehepaare können das Doppelte ansetzen. Allerdings können die vollen Höchstbeträge erst ab 2025 voll angesetzt werden. Denn die Beiträge für die Rürup-Rente werden schrittweise angehoben, für 2012 werden beispielsweise 74 Prozent des Maximalbetrages als Sonderausgaben anerkannt. Diese Quote steigt alljährlich um zwei Prozent, bis schließlich der volle Satz erreicht ist. Wer von seinem Arbeitgeber einen steuerfreien Anteil bekommt, kann diesen ebenfalls in der Steuererklärung angeben. Die Besteuerung der Renten in der Phase der Auszahlungen steigt parallel mit den höheren Steuererleichterungen während des Ansparens.

Seitdem es die Basisrente nach dem Modell Rürup gibt, wird die Besteuerung der Rente alljährlich um ein Prozent angehoben. Bei der Einführung der Rürup-Rente waren es 50 Prozent, bis 2025 werden die Renten schließlich ebenfalls voll besteuert. Für die Betroffenen Rentner heißt das: Ab 2040 werden sowohl gesetzliche Rente als auch Rürup-Rente voll besteuert. Für Rentner, die sich beispielsweise 2012 aus dem Erwerbsleben verabschieden, bedeutet das, sie 64 Prozent ihres Renteneinkommens versteuern müssen. Für wen lohnt sich das Modell nach Rürup? Die Basisrente ist in erster Linie für Arbeitnehmer sehr interessant, die kurz vor der Rente stehen. Aber auch jüngere Arbeitnehmer können einiges an Vorteilen mitnehmen. Sie profitieren über die Jahre gesehen vor allem dadurch, dass sie dank der staatlichen Förderung eine satte Steuerersparnis mitnehmen können.

Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de

 

Vorteile einer Pflegezusatzversicherung

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Somit steigt auch Zahl der pflegebedürftigen Patienten. Die Kosten für die Pflege sind sehr teuer und für manche Familien oft unbezahlbar. Für diesen Fall kann sich jeder durch eine Pflegezusatzversicherung absichern. Die Pflegepflichtversicherung zahlt ja nur einen gewissen Teil der Kosten. Die Zusatzversicherung ist dafür da, die Lücke zu schließen, damit alle Kosten vollständig abgedeckt sind.

Daher ist es auch ratsam eine Pflegezusatzversicherung bereits schon in jüngeren Jahren abzuschließen. Die Beiträge sind dann noch niedrig und man ist nach Vertragsabschluss auch gleich für den Ernstfall abgesichert und spart zusätzlich auch noch Geld. Wer sich erst im späteren Alter entschließt die Zusatzversicherung zu machen, muss mit wesentlich höheren Beiträgen rechnen.

Es gibt genügend Gesellschaften, welche Pflegezusatzversicherungen anbieten. Die unterschiedlichen Tarife bieten den Kunden an, sich teilweise oder auch vollständig gegen die Kosten im Pflegefall abzusichern. So kann jeder selber entscheiden, was für ihn wichtig ist. Die gesamte Laufzeit über können die monatlichen Beiträge steuerlich mit abgesetzt werden. Es gibt auch einige Anbieter, welche ihre Kunden bei Eintritt eines Pflegefalls von der Beitragszahlung befreien. Muss der Patient in ein Pflegeheim, dann werden durch die Pflegezusatzversicherung alle dadurch anfallenden Kosten vollständig abgedeckt. Es werden somit keine Angehörigen zur Kasse gebeten, falls das Geld nicht reicht. Bevor man sich jedoch für eine Zusatzversicherung entscheidet, sollte man sich im eigenen Interesse bei mehreren Anbietern Angebote einholen und vergleichen. Somit kann man sich dann sicher sein, den richtigen Tarif gewählt zu haben und auch rund um abgesichert zu sein.